Manche Frauen
haben nichts mehr zu lösen.
Sie funktionieren.
Sie tragen.
Sie entscheiden.
Nicht aus Anpassung.
Nicht aus Pflicht.
Sondern weil es
lange so war.
Und irgendwann wird spürbar:
Es gibt keinen Widerstand mehr.
Aber auch keine Richtung.
In solchen Momenten
fehlt kein Sinn.
Es fehlt auch kein Ziel.
Es fehlt etwas Grundlegenderes:
Ein innerer Bezugspunkt,
von dem aus
Entscheidung entsteht.
Was bleibt,
ist Bewegung ohne Ursprung
und Ruhe ohne Ankommen.
Dieser Raum
bietet keine Orientierung.
Er verspricht keine Klarheit
und keine neue Richtung.
Es geht nicht darum,
wieder etwas zu wollen.
Und nicht darum,
etwas loszulassen.
Was hier berührt wird,
muss nicht weitergeführt werden.
Manche belassen es dabei.
Andere möchten
diesen Zustand
noch einmal
ohne Deutung betrachten.
Dafür gibt es
einen separaten Raum.